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PRAXIS (S. 24)
Während sich zwischen zwei Liebenden der Vaginalverkehr fast von allein ergibt, sollte das Eindringen in den Analbereich vorher besprochen werden, man sollte nicht wie selbstverständlich in ihn übergehen. Bevor Sie den Analverkehr ausüben, sollte durch zärtliches Streicheln des äußeren Analbereichs Lust geschaffen und Hemmungen abgebaut werden. Eine Po-Massage kann z.B. damit verbunden werden, mit einem Finger das sanfte Eindringen vorzubereiten.
Die Anilingus-Technik, der Anal-Kuss, ist ein Ausdruck großer, vertrauter Verbundenheit. Das Reiben des Penis zwischen den eingecremten Pobacken des Partners kann eine Möglichkeit sein, Blockaden abzubauen, bevor es zum Analverkehr kommt. Die Partnerin wird spüren, dass der Bereich ihrer Hinterbacken eine stark erogene Zone ist. Achtung: Bei der Frage nach einem Beischlaf „von hinten" kann es zu Missverständnissen kommen.
Von hinten kann die Frau als vaginales Eindringen, nur eben von hinten, verstehen. Vor dem ersten Analverkehr ist es wichtig, den Schließmuskel auf das Eindringen vorzubereiten und ihn relativ unempfindlich gegen Druck und Reibung zu machen, damit sich beim Analkoitus niemals Wollust in Schmerz umwandelt.
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