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Didaktische Modelle

Didaktische Modelle

von: Werner Jank

Cornelsen Verlag Scriptor, 2005

ISBN: 9783589215669, 400 Seiten

7. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 16,80 EUR

Ersparnis: 3,15 EUR

  • Handbuch Lernstrategien
    Statistik mit Excel
    Wissens- und Informationsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen
    Informationsmanagement
    Besser organisieren - 99 wirksame Tipps für mehr Überblick im Büro. Office- und Selbstmanagement von Ablage bis Zeitplanung
    Handbuch Bildungscontrolling - Steuerung von Bildungsprozessen in Unternehmen und Bildungsinstitutionen
    Statistische Grafiken mit Excel
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Didaktische Modelle


 

TEIL III: Allgemeindidaktische Modelle

SIEBTE LEKTION: Bildungstheoretische und Kritischkonstruktive Didaktik
(S. 204)

Ziele + Inhalte dieser Lektion

Die Bildungstheoretische Didaktik wurde in den 1960er-Jahren zum ersten großen und bis heute aktuellen didaktischen Modell der Nachkriegszeit. Wolfgang Klafki, der bekannteste Vertreter dieser Position, entwickelte sein Konzept in den 1980er-Jahren zur Kritisch-konstruktiven Didaktik weiter. Letztere stellt ein hochpolitisches, erst in Anfängen praktisch umgesetztes Programm zur Demokratisierung der Schule und des Unterrichts dar.

Der erste Abschnitt dieser Lektion beschreibt den wichtigsten Baustein der Bildungstheoretischen Didaktik, die Didaktische Analyse.

Im zweiten und dritten Abschnitt wird die bildungstheoretische Rahmung dieses Modells vorgestellt, erläutert und diskutiert.

Im vierten Abschnitt beschreiben wir die Kritisch-konstruktive Didaktik. Mit dem Konzept der „Schlüsselprobleme" schlug Klafki eine originelle Lösung für die Frage nach einer zeitgemäßen Fassung von „Allgemeinbildung" vor.

Wir skizzieren und diskutieren dieses Konzept und seine Einbettung in den „Problemunterricht" der Kritisch-konstruktiven Didaktik.

Zu den Autoren der Bildungstheoretischen Didaktik Wolfgang Klafki wurde 1927 in Angerburg (Ostpreußen) geboren. Nach der Schulzeit in seinem Heimatort, deren reduzierter Fortsetzung während des anschließenden Luftwaffenhelfer-Einsatzes, Reicharbeitsdienst, Militärdienst und Verwundung studierte er 1946 bis 1948 zunächst an der Pädagogischen Hochschule Hannover, wurde Lehrer, begann dann aber ein zweites Studium der Pädagogik, Philosophie und Germanistik in Göttingen bei Weniger und in Bonn bei Theodor Litt (1880–1962). Seit 1963 ist er Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Marburg. Inzwischen emeritiert, arbeitet er nach wie vor aktiv in vielen Ausschüssen, Beiräten und Verbänden.

Klafki hat die zu Beginn der 1970er-Jahre eingeleitete sozialliberale Bildungsreform engagiert und kritisch begleitet (u. a. in der hessischen, nordrhein-westfälischen und Bremer Richtlinien- und Schulreformarbeit sowie als Initiator und Leiter des „Marburger Grundschulprojekts" 1971– 1979). Er bekannte sich zum demokratischen Sozialismus Willy Brandts. Zwei Jahrzehnte lang war er Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft und 1986 bis 1988 ihr Vorsitzender. Er gilt weltweit als Repräsentant deutscher Erziehungswissenschaft.