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Das Falschschreib-Spiel fonetix © - Wir schreiben ohne Regeln frei nach Gehör

Das Falschschreib-Spiel fonetix © - Wir schreiben ohne Regeln frei nach Gehör

von: Vera F. Birkenbihl, Jan Müller

Jan Müller, 2006

ISBN: BIRK000113 , 169 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Mac OSX,Windows PC,Linux

Preis: 10,00 EUR

Exemplaranzahl:


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Das Falschschreib-Spiel fonetix © - Wir schreiben ohne Regeln frei nach Gehör


 

Bei dem neuen Spiel werden vor allem jene Menschen sehr überrascht, die (wie ich früher auch) immer glaubten, Deutsch werde phonetisch geschrieben (nach dem Motto: wir schreiben, wie wir sprechen). Bei Englisch und Französisch wissen wir, daß Schreibweise und Aussprache stark voneinander abweichen, aber daß dies auch im Deutschen der Fall ist, ist für viele neu. Je besser wir rechtschreiben können, desto überraschter sind wir, weshalb gerade solche Menschen dieses Spiel wagen sollten! Es begann mit der Entwicklung des Gegenteils, des RECHTSCHREIB-DETEKTIV-SPIELS (vgl. mein Buch „Trotzdem Lehren"), das wir im Anhang dieses e-books zitieren.

Vorbemerkung

Ich möchte meinem konspirativen Kollaborateur Jan Müller danken, durch dessen Hilfe dieses e-book möglich wurde. Durch seine hohe Kompetenz konnte sich aus einer zunächst „kleinen" Spiel-Idee ein grandioses Falschschreib-Spiel entwickeln, denn er kann in weit höherem Maße als ich PHONETISCH schreiben.

Bei dem neuen Spiel werden vor allem jene Menschen sehr überrascht, die (wie ich früher auch) immer glaubten, Deutsch werde phonetisch geschrieben (nach dem Motto: wir schreiben, wie wir sprechen). Bei Englisch und Französisch wissen wir, daß Schreibweise und Aussprache stark voneinander abweichen, aber daß dies auch im Deutschen der Fall ist, ist für viele neu. Je besser wir rechtschreiben können, desto überraschter sind wir, weshalb gerade solche Menschen dieses Spiel wagen sollten! Es begann mit der Entwicklung des Gegenteils, des RECHTSCHREIB-DETEKTIV-SPIELS (vgl. mein Buch „Trotzdem Lehren"), das wir im Anhang dieses e-books zitieren.

Hier geht es darum, daß SpielerInnen sich im ersten Ansatz auf die INHALTS-EBENE konzentrieren und im zweiten die Möglichkeit erhalten, ihre Fehler SELBST ZU FINDEN, und zwar mit ALLEN Mitteln, die ihnen als forschender „Detektiv" helfen können. Die Pilot-Phase hat gezeigt, daß kleine Gruppen bereits beim ersten Vergleich (also noch vor der offiziellen Suche) sehr viele Fehler identifizieren können, da jede/r SpielerIn dazu neigt, ANDERE Fehler zu machen.

Dabei hängt ein Großteil der Fehler davon ab, was wir tatsächlich HÖREN (was wir in diesem e-book näher ausführen). Somit können wir sagen: Alle SpielerInnen (ob Kinder oder Erwachsene), deren Probleme zu groß sind, um mit dem Rechtschreib-DETEKTIV-Spiel klarzukommen (s. Nachwort, Seite 139), sind automatisch Kandidaten für das FALSCH-SCHREIB-SPIEL in diesem e-book, während alle, die bereits ganz gut rechtschreiben können, als MITSPIELER für das Falsch-Schreib-Spiel wertvolle Schützenhilfe leisten. In anderen Worten: Zwar können schwache RechtschreiberInnen zusammen das Rechtschreib-Detektiv-Spiel spielen, aber beim Falsch- Schreib-Spiel sollten immer ein/ige SpielerInnen dabei sein, die einigermaßen rechtschreiben können. Den Grund finden Sie im Nachwort.

Vera F. Birkenbihl
März 2005 

Vorwort zur zweiten Auflage

Kürzlich erklärte mir eine Lehrerin, viele Kinder mit Rechtschreibschwäche könnten nicht einmal deutlich sprechen. Wenn beide Eltern berufstätig sind und wenig Zeit haben, mit ihren Kindern zu sprechen, lernen die Kinder auf der Straße nur ein ungefähres Lautbild ihrer Muttersprache kennen. Wollen sie die Wörter dann aufschreiben, wird ihre Unsicherheit über das richtige Klangbild deutlich. Da die Wiedergabe des Klangs aber das wichtigste Grundprinzip unserer Schrift ist, ist das Wissen um die richtige Aussprache die Voraussetzung für richtiges Schreiben.

Als mich Frau Birkenbihl bat, deutsche Texte einmal rein nach Gehör aufzuschreiben, hatte ich noch keine Ahnung, was sie damit anfangen wollte. Wahrscheinlich, dachte ich, will sie jemandem beweisen, daß wir im Deutschen nicht dieselben Laute sprechen, die wir schreiben. Denn unsere Rechtschreibregeln müssen neben der Klangwiedergabe noch andere Aufgaben erfüllen: Sie sorgen für leichte Lesbarkeit, zeigen die Herkunft und die Geschichte der Wörter und ersetzen Betonung und Mimik des gesprochenen Wortes durch grafische Mittel.

Um den Unterschied zwischen Sprechen und Schreiben deutlich zu machen, hat Frau Birkenbihl das Falschschreib-Spiel erfunden. Im SPIEL, das hat sie in ihren Büchern „TROTZDEM LEHREN" und „TROTZDEM LERNEN" ausführlich dargelegt, lernen wir viel schneller und leichter als unter Lernstreß. Als Spiel empfinden wir aber nur Tätigkeiten, die uns Freude machen, weil sie gehirn-gerecht sind und die natürlichen Tendenzen nutzen, die Neuro-Mechanismen, die in unserem Gehirn und in unserem Nervensystem angelegt sind.

Im Spiel machen wir etwas aus reiner Lust und Freude, aus Neugier und Wissbegier oder um uns und anderen etwas zu beweisen. Und ganz nebenher lernen wir unendlich viel Nützliches, ohne es überhaupt zu merken. Wie Ihnen und Ihren Schutzbefohlenen das FALSCHSCHREIB-SPIEL mit dem in dieser Auflage neu hinzugefügten FALSCHSPRECH-SPIEL hilft, das Verständnis für unsere Sprache und ihr Schriftbild mit spielerischer Leichtigkeit zu verbessern, erklärt Ihnen Vera. F. Birkenbihl auf den folgenden Seiten.

Jan Müller, Juni 2006