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Unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz

Unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz

von: Christian Bührer

Haupt Verlag, 2006

ISBN: 9783258070896, 220 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 23,40 EUR

Ersparnis: 4,10 EUR

  • Mein buntes Spielebuch - 111 Spiele für die ganze Familie
    Zu Besuch bei den wilden Tieren - Ein Naturbuch für Kinder
    Mediengeschichte - Vom asiatischen Buchdruck zum Fernsehen
    Schnittmuster - Thriller
    Politik braucht Strategie - Taktik hat sie genug - Ein Kursbuch
    Das große Buch der Kinderspiele - Klassische und neue Spiele für jede Gelegenheit und jede Altersgruppe
    Republikanismus und Kosmopolitismus - Eine ideengeschichtliche Studie
    Meine 80 schönsten Kinderlieder - Mit Noten und Gitarrengriffen
  • Kartierte Nationalgeschichte - Geschichtsatlanten im internationalen Vergleich 1860-1960
    Mein erster Zeichenkurs - Mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen
    Erdbeerflecken
    Feengeschichten - So macht Lesenlernen einfach Freude!
    Zieh! Mich! Aus!
    Zu Besuch bei den Kindern der Welt - Mein erster Bildatlas
    Zu Besuch bei den Tierbabys in aller Welt - Ein Naturbuch für Kinder

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz


 

4 Das Vermögensverwaltungsgeschäft (S. 47-48)

Ziel dieses Kapitels ist es einen umfassenden Einblick in die Vermögensverwaltung durch unabhängige Vermögensverwalter zu geben. Zu diesem Zwecke wird gezeigt, wie sich die Wertschöpfungskette in der Vermögensverwaltung in Aufgaben des unabhängigen Vermögensverwalters und solche der Bank unterteilt. Darauf werden die Zahlungsströme in der Dreiecksbeziehung analysiert. Dabei spielen die Retrozessionszahlungen eine wichtige Rolle; nicht zuletzt, da aus solchen Zahlungen Interessenkonflikte entstehen können. Zusätzlich bestehen weitere potentielle Interessenkonflikte im Geschäftsmodell unabhängiger Vermögensverwalter, die zum grössten Teil bei allen Anbietern von Vermögensverwaltungsdienstleistern existieren. Zum Schluss des Kapitels werden verschiedene ökonomische Mechanismen sowie freiwillige und gesetzliche Regelungen, die zur Eindämmung von Interessenkonflikten einen Beitrag leisten können, entwickelt.

4.1 Die Aufgaben in der Vermögensverwaltung

Die Aufgaben in der Vermögensverwaltung lassen sich in Beratung, wirtschaftliche Verwaltung und technische Verwaltung gliedern. Unter Beratung wird die klassische Anlageberatung verstanden. Auf die Beratung wird nicht weiter eingegangen, da diese bei Verwaltungsmandaten zwar der Grundlage, jedoch nicht dem Kern der Dienstleistung entspricht. Bei Vermögensverwaltungskunden ist der Prozessschritt Beratung vielmehr als eine Abklärung der individuellen Situation und der Bedürfnisse des Kunden zu verstehen. Aufgrund der Beratung werden die Anlagerichtlinien im Vermögensverwaltungsvertrag festgesetzt. Entsprechend dem Vertrag setzt der Vermögensverwalter die Vorgaben um und die eigentliche Beratung tritt in den Hintergrund.

Unter wirtschaftlicher Verwaltung wird die eigentliche Vermögensverwaltung verstanden. Dagegen bezieht sich die technische Verwaltung auf die Transaktionen und die Bewirtschaftung der Depotwerte und Kontoguthaben. Die Unterscheidung von wirtschaftlicher und technischer Verwaltung rührt in erster Linie von regulatorischen Bedingungen her. Im Gegensatz zur wirtschaftlichen bedarf die technische Verwaltung nämlich einer Banken- oder Effektenhändlerlizenz. Das heisst ein unabhängiger Vermögensverwalter – wie er in Kapitel 2 definiert wurde – kann mangels Banken- oder Effektenhändlerlizenz die technische Verwaltung nicht durchführen.

Bei Einschaltung eines unabhängigen Vermögensverwalters wird die wirtschaftliche Verwaltung nicht mehr von der Bank, sondern vom unabhängigen Vermögensverwalter ausgeführt. Der Bank verbleibt die technische Verwaltung.

4.1.1 Die wirtschaftliche Verwaltung

Die wirtschaftliche Verwaltung bezeichnet die Vermögensverwaltung im engeren Sinn und wird auch Vermögensverwaltung oder Portfolio Management genannt. In Abbildung 6 wird der Prozess in die zugrunde liegenden Phasen unterteilt.