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4 Checklisten zur Erkennung altersstruktureller Probleme (S. 41-42)
Der betriebliche Handlungsbedarf im demografischen Wandel ist je nach Branche, Unternehmensgröße, Organisationsform und Reifegrad der Unternehmung äußerst vielfältig, zudem muss in der betrieblichen Reaktion auf altersstrukturelle Probleme sehr individuell und gezielt vorgegangen werden. Um das Lesen dieses Buchs bedarfsgerecht zu gestalten und einen individuellen Nutzen zu gewährleisten, finden Sie zum Einstieg eine Kurzcheckliste, die Ihnen in Form einer ersten themenfokussierten Analyse die entsprechenden individuellen Handlungsfelder aufzeigt, welche im Anschluss daran priorisiert gelesen und erarbeitet werden können. Die unten dargestellte Checkliste dient dazu, einen Überblick über die Ausgangssituation des Unternehmens mit Blick auf mögliche altersstrukturelle Veränderungen zu schaffen.
Ziel dabei soll es sein, altersstrukturelle Risiken zu erkennen und entsprechende Gegenansätze zu entwickeln. Als besonders wirkungsvoll hat es sich erwiesen, die Erkenntnisse aus dieser Checkliste in einem betrieblichen Workshop mit Management- und Belegschaftsvertretern zu erarbeiten und analysieren. Die Checkliste kann aber auch in Einzelarbeit vom jeweiligen Abteilungsoder Personalverantwortlichen durchgeführt und in eine Stärken- und Schwächenanalyse übergeführt werden. Der Demografie-Check ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert und zeigt so ein umfassendes Bild der Unternehmensstruktur und des individuellen Handlungsbedarfs in Form von Chancen und Risiken des Unternehmens. Ihre Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Kurzcheck fungieren als Navigation durch die weiteren Kapitel des Buchs.
Dort, wo sich mögliche Risiken und Handlungsbedarfe für das Unternehmen zeigen, können Sie gezielt in den empfohlenen und weiterführenden Kapiteln nachlesen und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten und auf Ihr Unternehmen übertragen. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Analyse mittels Kurzcheck keine professionelle Beratung in den einzelnen Fachgebieten ersetzt, vielmehr bewusst macht, mit welchen Themengebieten, Fachexperten und Instrumenten in der Lösungsphase vorgegangen werden kann. Als „Chancen" werden Ansatzpunkte und Maßnahmen bezeichnet, die im Unternehmen bereits als Good-Practice-Beispiele verfolgt werden.
Hier werden Personalverantwortliche unterstützt, diese Strategien auch in Zukunft weiter zu verfolgen, sie möglicherweise sogar zu verstärken. Was sich in der Auswertung als „Risiko" darstellt, verweist auf mögliche Ansatzpunkte zur Bewältigung des Altersstrukturwandels, die das Unternehmen in Zukunft verstärkt einsetzen sollte. Zeigt die Auswertung des Kurzchecks überwiegend Risiken, sollten Sie sich eingeladen fühlen, in den folgenden Kapiteln Anregungen und kreative Maßnahmen zur Bewältigung des demografischen Wandels zu erfahren.
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