dummies
 
 

Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur ebooks mit Firmenlizenz anzeigen:

 

Psychologische Diagnostik in Fallbeispielen

von: Klaus D. Kubinger, Tuulia M. Ortner (Hrsg.)

Hogrefe Verlag Göttingen, 2010

ISBN: 9783840922442 , 545 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX,Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 41,99 EUR

Exemplaranzahl:  Preisstaffel

Für Firmen: Nutzung über Internet und Intranet (ab 2 Exemplaren) freigegeben

Derzeit können über den Shop maximal 500 Exemplare bestellt werden. Benötigen Sie mehr Exemplare, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


  • «Is Nebensaison, da wird nicht mehr geputzt» - Urlaub in der Hölle
    Im Notfall Buch aufschlagen - Tipps für alle möglichen Katastrophen
    Beschränkt ist der große Bruder von blöd - Klüger werden leichtgemacht
    Zeitreisen - Die Erfüllung eines Menschheitstraums
    Idea Man - Die Autobiografie des Microsoft-Mitgründers
    Die Logik des Misslingens - Strategisches Denken in komplexen Situationen
    Eine Zierde in ihrem Hause - Die Geschichte der Ottilie von Faber-Castell
    Ein Strandkorb für Oma
  • Messerscharf
    Migration und seelische Gesundheit
    Pierre Bourdieu - 2. Auflage
    Auszeit Afrika
    Ich bin Zeugin des Ehrenmords an meiner Schwester
    Mein schönes Leben als Junkie

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Psychologische Diagnostik in Fallbeispielen


 

"3 Leistungsfähigkeit entwicklungs - diagnostischer Instrumente (S. 23-24)

3.1 Chancen und Grenzen der Entwicklungsdiagnostik


Die besondere Stärke von Entwicklungstests liegt in der Möglichkeit der Frühdiagnose von Entwicklungsabweichungen oder -verzögerungen. Wie bereits beschrieben, liefern Entwicklungstests differenzierte Informationen in Bezug auf ein breites Leistungsspektrum des Kindes. Sie ermöglichen zumeist eine Profildarstellung über verschiedene Leistungsbereiche (Körpermotorik, Sprachentwicklung, kognitive Entwicklung) und erlauben damit präzise quantitative Aussagen durch differenzierte Kategorien. Durch die Erstellung von Entwicklungsprognosen soll möglichen Fehlentwicklungen rechtzeitig entgegengewirkt werden (Petermann & Macha, 2005a).

Das moderne Modell der Entwicklung verdeutlicht, dass Entwicklung beeinflussbar und gestaltbar ist, womit auf die Chancen von Entwicklungsdiagnostik hingewiesen wird. Gleichzeitig müssen jedoch auch das hohe Irrtumsrisiko beim Erstellen von Entwicklungsprognosen und damit die Grenzen der Entwicklungsdiagnostik aufgezeigt werden.

Fehlerhafte oder undifferenzierte Aussagen über den Entwicklungsstand und Entwicklungsverlauf eines Kindes können einerseits überhöhte Erwartungen bei den Eltern wecken und zum Überschätzen von Möglichkeiten des Kindes und damit in Folge auch zu Überforderungssituationen führen. Sie können andererseits auch Hilflosigkeit, Angst und Enttäuschung sowie eigene Versagensgefühle bei den Eltern auslösen, zum Versäumen von Chancen und zur Durch - führung nutzloser Untersuchungen beitragen (Fuiko, 2003). Somit müssen neben den Chancen, die die Entwicklungsdiagnostik bietet, auch deren Grenzen aufgezeigt werden.

3.2 Klassifikationssysteme in der Entwicklungs - diagnostik

Die beiden bekanntesten und am häufigsten verwendeten Klassifikationssysteme stellen die Internationale Klassifikation der Erkrankungen der WHO (ICD-10, Dilling, Mombour, Schmidt & Schulte-Markwort, 2004) für alle psychischen und somatischen Krankheiten und das aus den USA"