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Die Position des Aufsichtsrats des herrschenden Unternehmens im mehrstufigen Konzern

Die Position des Aufsichtsrats des herrschenden Unternehmens im mehrstufigen Konzern

von: Melanie Ramm

Josef Eul Verlag, 2002

ISBN: 9783899360004 , 195 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 36,00 EUR

Exemplaranzahl:


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Mehr zum Inhalt

Die Position des Aufsichtsrats des herrschenden Unternehmens im mehrstufigen Konzern


 

Deutschland wird wiederum von einer Konzentrationswelle überrollt. Einhergehend mit dieser Konzentration sind die Medien überhäuft mit Nachrichten von Unternehmenszusammenbrüchen. Beispielhaft ist hier die Misere des Philipp Holzmann Konzerns.
Fraglich ist nun, wie es zu diesen Miseren kommen und wie ihnen präventiv mit dem Gesetz begegnet werden kann. Dieser Aufgabenstellung ist die vorliegende Arbeit gewidmet. Die Konzerne sind heute zum größten Teil mehrstufig organisiert. Hierbei handelt es sich um eine Spitzengesellschaft, die unter sich bis zu hundert Konzernuntergesellschaften vereint. Als Spitzengesellschaft fungiert meist eine Aktiengesellschaft, die von ihrem Vorstand geleitet wird. Der Aufsichtsrat dieser Spitzengesellschaft überwacht die Geschäftsführung des Vorstands. Fraglich ist aber, ob er auch auf die Untergesellschaften Zugriff hat und diese in die Überwachung miteinzubeziehen sind.
Das Aktiengesetz selbst bietet hierfür keine konkreten Möglichkeiten. Vielmehr ist der Aufsichtsrat von seinem Vorstand in der Informationszuteilung abhängig. Dies gilt auch in bezug auf die abhängigen Gesellschaften. D. h. der Aufsichtsrat erhält von demjenigen Organ die Informationen, welches er zu überwachen hat. Hieraus ergibt sich ein Informationsgefälle, gegen das auch die neuesten Gesetzesänderungen im Zusammenhang mit dem Transparenz- und Publizitätsgesetz machtlos sind. Die Umsetzung der Corporate Governance Grundsätze zeigt zwar erste Ansätze in die richtige Richtung, trotzdem bleibt es bei der Konstellation der Informationszuteilung durch den Vorstand.
Einen Ausweg aus diesem Dilemma im mehrstufigen Konzern bietet der direkte Zugriff des Aufsichtsrats des herrschenden Unternehmens auf die abhängigen Konzerngesellschaften. Der Entwicklung des Modells einer unmittelbaren Überwachung durch den Aufsichtsrat der Spitzengesellschaft ist der Schwerpunkt der Arbeit gewidmet.
Über den Autor: Melanie Ramm, wurde am 09.08.1974 in Preetz/S.-H. geboren. 1995 nahm sie ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf, das sie 2000 mit dem 1. Staatsexamen vor dem OLG Schleswig abschloß. Bis zum 1. Staatsexamen war sie wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Wirtschafts- und Steuerrecht unter Prof. Dr. Jürgen Sonnenschein. Während ihres Promotionsstudiums in den Jahren 2000 bis 2002 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Peter Kreutz am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht tätig. Seit Oktober 2001 ist die Autorin als Referendarin am OLG Schleswig. Im August 2002 erfolgte die Promotion zum Dr. iur.