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MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - Heft 07 / Juli 2013

von: Christian Demand

Klett-Cotta, 2013

ISBN: 9783608106312 , 97 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 9,99 EUR

Exemplaranzahl:  Preisstaffel

Für Firmen: Nutzung über Internet und Intranet (ab 2 Exemplaren) freigegeben

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MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - Heft 07 / Juli 2013


 

Im Juliheft (Nr. 770) unterzieht der Philosoph Christoph Menke Hannah Arendts Eichmann-Buch einer präzisen und geduldigen Relektüre und gelangt dabei zu weitreichenden Schlüssen über die Grenzen des Rechts im Angesicht des Schreckens: »Unser Denken wird hier zum Nachdenken: zu einem Denken, das den sprachlosen Schrecken nicht auflöst, sondern das ihn voraussetzt, das von dem sprachlosen Schrecken über Eichmann ausgeht, diesen Schrecken ausspricht und auslegt und immer wieder zu ihm zurückkehrt; ein Denken, das sich am Ende wieder in sprachlosen Schrecken zurückverwandelt.« Dass Innovation sich eher der Grundlagenforschung als der Anwendungsorientierung verdankt, plausibilisiert Caspar Hirschi im historischen Verweis auf die Organisation amerikanischer Forschungslabore. Wolfgang Matz erläutert, wie sehr sich in der aktuellen Krise das Verhältnis Frankreichs zu Deutschland und Europa verändert. Der Literaturwissenschaftler Jürgen Fohrmann fragt nach der Rolle der Nationalphilologien - exemplarisch: der Germanistik - in Zeiten der Weltgesellschaft. In seiner Ökonomiekolumne erläutert Werner Plumpe für Geschichte und Gegenwart, wie der Konsum die unteren Schichten an den Kapitalismus bindet. Philip Manow beschäftigt sich in der Politikkolumne mit Theorien (oder Legenden) der Demokratieentstehung - und Egon Flaigs neuem Buch über die Mehrheitsentscheidung. Der Historiker Richard J. Evans sichtet Neuerscheinungen zu Benito Mussolini - und schreibt über das Nachleben des Duce bis in die italienische Gegenwart. Alexandra Kemmerer liest eine Studie Anna Katharina Mangolds zur Europäisierung des Rechts. Über den Wandel des Rechts denkt auch der Rechtsprofessor und Rechtsanwalt Klaus Volk nach, allerdings im Blick auf das Strafrecht. Julika Griem plädiert für Trockenheit als weibliche Tugend - und unternimmt dazu einen kleinen Streifzug durch die Ideen- und Begriffsgeschichte des Trockenen. Hannes Stein, mit seinem Roman Der Komet gerade selbst als Autor einer Uchronie hervorgetreten, erzählt eine kleine Geschichte der Alternativhistorie. Stephan Herczeg setzt sein Journal fort. CHRISTOPH MENKE Auf der Grenze des Rechts. Hannah Arendts Revision des Eichmann-Prozesses CASPAR HIRSCHI Die Organisation von Innovation. Über die Geschichte einer Obsession WOLFGANG MATZ Die Nation oder Europa? Frankreich und die Wiederkehr des deutsche Problems JÜRGEN FOHRMANN Weltgesellschaft und Nationalphilologie WERNER PLUMPE Ökonomiekolumne. Konsum PHILIP MANOW Politikkolumne. Mehrheit entscheidet RICHARD J. EVANS Küsse für den Duce ALEXANDRA KEMMERER Ein ernstes Manko. Wie das deutsche Recht europäisch wurde KLAUS VOLK Der Wandel des Strafrechts als methodisches Problem JULIKA GRIEM Lob der Trockenheit HANNES STEIN Nachrichten aus Niemalsland STEPHAN HERCZEG Journal (V)

Christian Demand, Jg. 1960, Herausgeber des MERKUR, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).