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"5 Tiefe Objektgraphen (S. 49-50)
Bisher wurden nur relativ einfache und „flache"" Objekte betrachtet. Wie aber behandelt db4o komplexere, rekursiv definierte Strukturen, wie etwa Bäume, so dass man mit einer Referenz auf einen einzelnen Knoten nicht immer gleich die ganze Datenbank im Speicher hat?
Eine denkbare Lösung wäre ein transparentes System, das über lazy loading, Caches und Garbage Collection-artige Mechanismen den Eindruck eines „unendlichen"" Speichers erzeugt. Dies würde allerdings Komplexität und Ressourcenansprüche erhöhen. Da db4o ursprünglich besonders auf mobile Geräte mit begrenzten Ressourcen zielte, wurde hier ein anderer Ansatz gewählt, der dem Entwickler abverlangt, das „partielle Laden"" von Objektgraphen mit einzubeziehen, ihm andererseits aber auch entsprechend mehr Kontrolle über das Laufzeitverhalten lässt.
Aktivierungstiefe
Der Vorgang des „rekursiven"" Nachladens eines Feldwerts eines persistenten Objekts nennt sich Aktivierung. Der Wert eines nicht aktivierten Felds ist null im Falle eines Referenztypen und der entsprechende numerische Nullwert im Falle eines primitiven Typen.
Hinweis
Die Aktivierungstiefe eines Objekts beschreibt, welche Bestandteile des mit diesem Objekt verknüpften Graphen in den Speicher geladen wurden – in wie vielen Schritten rekursiv vom Wurzelobjekt ausgehend in Felder abgestiegen wurde."
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