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Social Software - Blogs, Wikis & Co.

Social Software - Blogs, Wikis & Co.

von: Martin Szugat, Jan E. Gewehr, Cordula Lochmann

entwickler.press, 2006

ISBN: 9783939084099, 116 Seiten

Format: PDF

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC

Preis: 5,50 EUR

  • 30 Minuten für eine professionelle Beamer-Präsentation
    Web 2.0 - Konzepte, Anwendungen, Technologien
    Kompendium der Mediengestaltung
    Handbuch Medienmanagement - Geschäftsmodelle im TV, Hörfunk, Print und Internet
    Websites optimieren für Google & Co. schnell + kompakt
    Geschäftsmodelle in der digitalen Ökonomie
    Basiswissen Beschaffung.
    Humane Stammzellen. Therapeutische Optionen, Ökonomische Perspektiven, Mediale Vermittlung
  • Breitband-Content — Geschäftsmodelle mit Massenmarktpotenzial (VDZ)
    Kanban. Optimale Steuerung von Prozessen
    Sei gut zu dir, wir brauchen dich
    30 Minuten für Feng Shui am Arbeitsplatz

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Social Software - Blogs, Wikis & Co.


 

"3 Schnell, schnell – Wikis (S. 45-46)

3.1 Wikidemie 47
3.2 Mitarbeiter gesucht 50
3.3 Im Land der Klone 52
3.4 Mehr als nur eine Enzyklopädie 55
3.5 Kopierrecht 58
3.6 Nichts als die Wahrheit 61
3.7 Zukunftsaussichten 65

Schnell sollte es gehen und schnell ging es dann auch. Binnen fünf Jahren zählte Wikipedia1 zu den Top 20 der Websites weltweit2. Die Benutzer der Wikipedia sind auch ihre eigentlichen Erfolgsmacher, denn sie haben die freie Online-Enzyklopädie mit Leben gefüllt, genauer gesagt, mit 1.064.000 englischsprachigen und 380.000 deutschsprachigen Artikeln3.

Längst ist der kostenlose Reiseführer durch das Weltwissen zum Inbegriff der Enzyklopädie geworden. Gesucht wird online mit Google, doch Nachgeschlagen wird in Wikipedia, zumal deren Seiten immer öfter in den Ergebnislisten der Google-Suche auftauchen. Doch die Wikipedia ist mehr als eine Enzyklopädie. Sie ist zu einem Synonym für eine neue Gattung von Websites und Software geworden: den Wikis. „Wikiwiki"", das ist hawaiianisch und bedeutet „schnell"", und tatsächlich, die Wikipedia ist schnell, sie ändert sich vor allem schnell. Jeden Tag wächst sie, weil sie eine schnelle Bearbeitung ermöglicht – online, ohne HTML-Editor oder HTML-Kenntnisse. Ein Browser reicht aus, um sich am Projekt Wikipedia zu beteiligen.

Die Idee der Wikis ist so alt wie der Browser selbst: Bereits das WorldWideWeb 1.0 hatte den EDIT-Button – das zeigt Abbildung 3.1. Zu sehen ist das allererste Programm für die Darstellung von Internetseiten, entwickelt vom Weberfinder Tim Berners-Lee. Aus dem Browser WorldWideWeb wurde Nexus und „World Wide Web"" (man beachte die Leerzeichen) stand nunmehr für das Ganze, das Web. Ein Teil ging dabei aber verloren: die Idee, Webseiten editieren zu können."