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1 Einstieg in das Coaching (S. 19-20)
Ein Blick in die Fachpresse zeigt, dass sich Coachings in den Unternehmen erfolgreich etabliert haben. Was hat dazu beigetragen, dass ihnen ein so positives Image anhaftet und kaum mehr Berührungsängste mit Coachs vorhanden sind? Früher scheuten sich Führungskräfte noch, sich zum „Gecoachtwerden"" zu bekennen – während heute die Haltung überwiegt: „Ich bin es dem Unternehmen wert, gecoacht zu werden. In mich wird investiert!"" Hintergrund ist die Erkenntnis, dass eine individuelle Weiterentwicklung notwendig ist, um brachliegende Potenziale zu heben und Karrierechancen zu optimieren. Der allseits beschworene Wandel in der Wirtschaftswelt erfordert, dass unsere Leistungsfähigkeit und -bereitschaft laufend erweitert und angepasst wird.
Fünf Punkte, die für ein Coaching sprechen
Unternehmen und Coachees nennen immer wieder fünf Aspekte, warum sie sich für ein Coaching entscheiden. Ihre Verwirklichung ist charakteristisch für ein erfolgreiches Coaching:
• Exklusivität:Am Coaching selbst sind nur der Coach und der Coachee beteiligt, es ist kein Dritter anwesend. Der Coach kann sich ganz auf den Coachee und sein Anliegen konzentrieren. So kann sehr effektiv und mit einem vergleichsweise geringen Zeitaufwand an der Lösung zu einer konkreten Fragestellung gearbeitet werden.
• Passgenauigkeit:
Während des Coachingprozesses lebt der Coach in der Welt seines Coachees. Er konzentriert sein Wissen und seine Erfahrungen auf diese eine Situation und stellt sich vollkommen auf die Bedürfnisse, Bezugsrahmen sowie die Ziele und Fragen seines Coachees ein. Darüber hinaus hat der Coach die spezifischen Spielregeln der Unternehmensumgebung im Kopf.
• Leistungsbezogenheit:
Der Coachee kann im Coaching auch an seiner Persönlichkeit und Motivation arbeiten, wenn er dies wünscht. Unsere Einstellungen und Werte beeinflussen in hohem Maße unser soziales Verhalten – und umgekehrt. Dabei muss der Coachee das im Prozess Erreichte mit den ursprünglichen Zielen abgleichen. Das Coaching stellt für ihn eine Herausforderung dar, die „Komfortzone"" zu verlassen und neue Verhaltensweisen zu wagen.
• Kreativität:
Die Lösung neuer Aufgaben und Probleme stellt hohe Anforderungen an die Kreativität des Coachees. Der Coach ist auf Kreativität eingestellt und versucht, diese beim Coachee zu wecken und zu verstärken.
• Erfolgsorientierung:
Das Coaching hört nicht bei einer gedanklichen Problemlösung oder Entscheidungsfindung auf – es erstreckt sich auch auf die Umsetzung, den so genannten Praxistransfer. Ziel sind sichtbare Erfolge des Coachees, Initiative und Handlungsfähigkeit stehen auf dem Prüfstand.
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