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Microsoft Access 2007-Programmierung - Effektiver Einstieg in die Programmierung von Datenbankanwendungen

von: Irene Bauder

Carl Hanser Fachbuchverlag, 2007

ISBN: 9783446411845, 992 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 49,90 EUR

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Microsoft Access 2007-Programmierung - Effektiver Einstieg in die Programmierung von Datenbankanwendungen


 

2 Grundlagen einer RDBMS (S. 17-18)

2.1 Das Datenbankmodell von Access

Wenn Sie bisher noch nicht mit einer Datenbank gearbeitet haben, sind Ihre Daten vielleicht in Tabellen von Excel oder Word gespeichert. Im Laufe der Zeit sind dabei sicher bestimmte Daten mehrmals gesammelt worden, da zum Beispiel noch Erweiterungen hinzugekommen sind. Je mehr Daten existieren, desto unübersichtlicher wird die Gesamtmenge. Dies können Sie mit dem relationalen Datenbank- Managementsystem (RDBMS) Access ändern.

Der Vorteil einer relationalen Datenbank liegt vor allem darin, dass Daten, die in verschiedenen Tabellen benötigt werden, nicht mehrmals gespeichert werden müssen. Über Beziehungen können Sie diese Tabellen verbinden, wodurch zusätzliche Informationen entstehen. Dadurch ist es möglich, Verbindungen von einmal erfassten Daten zu immer neuen Informationen aufzubauen.

Vielleicht erinnert Sie der Begriff „Relation" an den früheren Mathematikunterricht. Dann sind Sie auf dem richtigen Weg, da die grundsätzliche Idee für ein relationales Datenbanksystem aus der Mathematik kommt. Anschließend wurden die Ergebnisse der mathematischen Theorie der Relationen auf die speziellen Probleme einer Datenbank umgesetzt.

Die Organisation der Daten stellt das Relationenmodell dar. Der Blickwinkel, der als relationale Sicht der Daten bezeichnet wird, entspricht ausschließlich einer logischen Datenbeschreibung. Dies bedeutet, dass durch das Relationenmodell nicht festgelegt wird, mit welchem Dateisystem gearbeitet wird. Relationale Datenbanken können somit auf jeder Rechnerplattform existieren. Die logische Datenbeschreibung ist also die Voraussetzung für eine Datenunabhängigkeit.

Wie bereits erwähnt, kann das Relationenmodell nicht auf die physikalische Darstellung der Daten angewendet werden. Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Daten im Betriebssystem Unix anders auf der Festplatte abgelegt werden als in Windows 2000.

Die Relation
In der Mathematik ist eine Relation die Definition einer zweidimensionalen Tabelle mit Spalten und Reihen. Da der Ursprung der Relationen in der Mathematik liegt, wird dementsprechend auch eine mathematische Terminologie verwendet. Begriffe wie Datei oder Datensatz gibt es nicht, da sie entsprechend der logischen oder physikalischen Bedeutung unterschiedlich interpretiert werden können.

Die Spalten sind die Attribute. Die Reihen, das heißt die Zeilen, werden auch als Tupel bezeichnet. Wenn Datensätze in eine Tabelle eingefügt werden, gibt es Instanzen dieser Relation. Innerhalb einer Datenbank muss jede Relation einen eindeutigen Namen besitzen.

Sie können etwa die Mengen Artikelnummer, Artikel, Preis und Bestand als Beispiel von Waren betrachten. Die Relation „Waren" besitzt somit die Attribute „Artikelnr", „Artikel", „Preis""und „Bestand". Diese Relation ist vierspaltig.