Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur eBooks für mein Endgerät anzeigen:

 

Newsletter

Virtuelle Maschinen mit VMware und Microsoft

Virtuelle Maschinen mit VMware und Microsoft

von: Sven Ahnert

Addison-Wesley Verlag, 2006

ISBN: 9783827323743, 673 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 29,95 EUR

Ersparnis: 15,00 EUR

  • Mechatronik 2
    Macho - Die 20 Geheimnisse für mehr Erfolg bei Frauen
    Erotische Ortswechsel. - Ein Erotik-Buch voller anregender Geschichten über Sex an ungewöhnlichen Orten.
    30 Minuten für faires Streiten und gute Konflikt-Kultur
    Wenn du es eilig hast, gehe langsam - Mehr Zeit in einer beschleunigten Welt.
    30 Minuten für die persönliche Inszenierung
    Führung neu denken - Das Drei-Stufen-Konzept für erfolgreiche Manager und Unternehmen
    Projektmanagement mit Excel
  • Wie man Bill Clinton nach Deutschland holt - Networking für Fortgeschrittene

     

     

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Virtuelle Maschinen mit VMware und Microsoft


 

"

3 Konfiguration der einzelnen Produkte (S. 79-80)

Mit Hilfe dieses Kapitels erhalten Sie schnell ein lauffähiges System für die weitere Arbeit mit den Praxis-Workshops in Teil 2. Hinweise zur grundsätzlichen Bedienung finden Sie gleich im Anschluss in Kapitel 4, „Bedienung der Produkte – wichtige Funktionen und Tipps"". Das Setup der Produkte ist völlig unkompliziert. Einzig und allein die Installation von VMware unter Linux ist, je nach Distribution, nicht ganz simpel. Dafür existiert zusätzlich ein separater detaillierter Workshop in Teil 2, Kapitel 4, „Linux-Host mit VMware Server und Integration ins Windows-Netz"", der auch für Linux-Neulinge geeignet ist.

3.1 Allgemeine Voraussetzungen und Vorbereitung für die Installation

Am wichtigsten ist es, sich vor der Installation ein paar Gedanken um die Vorbereitung des Host-Systems oder um die Hardware-Voraussetzungen zu machen und nach dem Setup noch einige Handgriffe an der Konfiguration der Umgebung zu erledigen, z.B. eine Ordnerstruktur für die Dateien der VMs zu erstellen. Das eigentliche Setup bereitet keine Probleme.

3.1.1 Hardware-Voraussetzungen auf dem Host

Bauen Sie möglichst vor der Installation des Host-Betriebssystems bereits alle Hardware ein, die Sie später verwenden wollen. So sparen Sie sich später Ärger mit nicht funktionierenden Komponenten und nicht erkannten Geräten. Manchmal werden z.B. nachträglich eingebaute parallele Schnittstellen von VMware nicht richtig erkannt, und unter Virtual PC/Server sind nachträglich eingebaute Netzwerkkarten nicht immer sofort sichtbar. Das sind alles leicht behebbare Fehler, die aber den ersten Eindruck trüben können. Im Anschluss bekommen Sie kurz und knapp die wichtigsten Hinweise für die Ausstattung des Host-Rechners als Überblick, eine detaillierte Diskussion zur Hardware finden Sie in Teil 1, Kapitel 1, „Grundlagen virtueller Maschinen und Hinweise zur Hardware"". Dort werden auch grundlegende Begriffe erklärt, wie SAN, NAS oder iSCSI.

RAM-Ausstattung des Host-Rechners
Der Host sollte mindestens über 512 MB RAM verfügen. Aber erst ab 1–2 GB macht die Arbeit mit virtuellen Maschinen wirklich Spaß. Optimal ist eine Bestückung mit 2–4 GB. Damit haben Sie genügend Luft für mehrere parallel laufende VMs. Viel hilft viel! In Produktivumgebungen kann es auch mit 4 GB eng werden. Hinweise für die Verwendung von mehr als 4 GB RAM mittels PAE oder 64-Bit-Systemen schauen Sie bitte in Teil 1, Kapitel 1 nach.

Anforderung an die Prozessoren im Host
CPU-Leistung spielt nicht die entscheidende Rolle, die meisten Gäste begnügen sich mit wenigen Prozent Auslastung. Aktuelle Prozessoren ab 2,5 GHz können problemlos mehrere Gäste bedienen. Selbst mit einer CPU ab 1 GHz können Sie in Testumgebungen schon mit virtuellen Maschinen arbeiten, je nachdem, welche Applikationen und Dienste im Gast laufen. Nur das Starten und Beenden mehrerer Gäste dauert dann entsprechend länger. Produktiv sollten Sie für den Host Maschinen mit mindestens zwei oder mehr schnellen CPUs einplanen. Bedenken Sie dabei, dass ein Host mit vier CPUs zwar insgesamt preiswerter ist als zwei komplette Maschine mit Dual-CPU. Aber dafür bieten zwei Maschinen Redundanz und damit bessere Ausfallsicherheit. Eine gute Alternative sind Dual-Core-CPUs, die zwei separate CPUs ersetzen können, die Mother Boards dafür sind meist preiswerter als Boards mit zwei Sockeln. Mit der Kombination eines Dual-CPU-Boards, bestückt mit Dual-Core- CPUs, haben Sie insgesamt vier CPU-Kernel auf einem Board. Das genügt für viele virtuelle Umgebungen in einem Host vollauf.


Wenn Sie bei der Anschaffung eines neuen Desktop-PC bisher noch nicht wussten, ob sich der Aufpreis für einen Dual-Core gegenüber einer normalen CPU für Sie lohnt, dann haben Sie schon einen Kaufgrund mehr, sobald Sie mit virtuellen Maschinen Testumgebungen auf Ihrem PC aufbauen wollen!

In großen Umgebungen sollten Sie über den Einsatz von so genannten Blade-Servern nachdenken. Das sind Platinen, welche die wichtigsten Komponenten wie RAM und CPU eines normalen Servers enthalten. Mehrere solcher Platinen werden in einem Gehäuse, dem so genannten Blade-Center, untergebracht und teilen sich dort Stromversorgung, Maus-, Tastatur- und VGA-Controller sowie weitere Peripherie. Dadurch können mit hoher Packungsdichte auf kleinstem Raum viele Server untergebracht werden. Weitere Server lassen sich durch Stecken zusätzlicher Platinen einfach hinzufügen. Blade-Server sind allerdings eher eine Domäne des ESX Servers.

&nbsp,

"