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Formen der Diagnose und Förderung - Eine mehrperspektivische Analyse zur Praxis pädagogischer Fachkräfte in der Grundschule

von: Melanie Eckerth

Waxmann Verlag GmbH, 2013

ISBN: 9783830979388 , 419 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: frei

Windows PC,Mac OSX,Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 39,99 EUR

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Formen der Diagnose und Förderung - Eine mehrperspektivische Analyse zur Praxis pädagogischer Fachkräfte in der Grundschule


 

Aktuelle Forschungsbefunde weisen auf eine große Heterogenität der Lernvoraussetzungen von Kindern im Anfangsunterricht der Grundschule hin. Vor dem Hintergrund, dass die Adaptivität des Unterrichts als ein zentrales Merkmal von Unterrichtsqualität angesehen wird, gehört es demnach zu den Kernaufgaben von pädagogischen Fachkräften, die Lernvoraussetzungen ihrer Schülerinnen und Schüler zu diagnostizieren und sie darauf aufbauend in ihrer weiteren Entwicklung individuell zu unterstützen. Bislang liegen allerdings kaum Untersuchungen dazu vor, wie im Anfangsunterricht der Grundschule tätige pädagogische Fachkräfte diesen hohen Anforderungen an ihre professionelle Handlungskompetenz begegnen. Ziel der Untersuchung ist es daher, aus verschiedenen Perspektiven die Diagnose- und Förderpraxis pädagogischer Fachkräfte im Anfangsunterricht näher in den Blick zu nehmen. Hierzu werden sowohl theoretische Hintergründe und bereits vorliegende Forschungsbefunde zum Thema erörtert als auch die Ergebnisse zweier Studien dargelegt, die in das FiS-Projekt ('Förderung der Lern- und Bildungsprozesse von Kindern in der Schuleingangsphase') integriert sind. In Studie I wurde auf quantitativer Ebene die Diagnose- und Förderpraxis von pädagogischen Fachkräften speziell im schriftsprachlichen Anfangsunterricht genauer untersucht, während in der primär qualitativ angelegten Studie II Wochenplanarbeit als ein möglicher Rahmen für die Umsetzung von Diagnose und Förderung fokussiert wurde.

Melanie Eckerth war nach ihrem Studium und Referendariat für das Lehramt der Grundschule zunächst im Rahmen eines Graduiertenförderprogrammes und anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster tätig. Seit 2010 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Allgemeine Didaktik und Pädagogik der Grundschule an der Universität zu Köln. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Dignose und Förderung, Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule, Öffnung von Unterricht und Jahrgangsmischung