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Vorstoß in die LAOMARK (Band Nummer: 2401)
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Vorstoß in die LAOMARK (Band Nummer: 2401)
von: Michael Marcus Thurner
Pabel-Moewig Verlag, 2007
 
Format: PDF, PDF
geeignet für: PC, MAC, Laptop Online-Lesen



Print-Preis:    €  1,75  
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Kapitelübersicht
Kurzinformation
Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
Blick ins Buch
Fragen zum eBook?
54 Seiten
Download: 3207 KB
ISBN: PR2401BOOK
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Leseprobe

6. (S. 18)

Routinearbeit, tausendfach ausgeübt. Sie versteckten sich vor jemandem, der sie suchte.

Zwanzig Millionen Jahre lagen zwischen ihnen und jener Gegenwart, in der die Terminale Kolonne TRAITOR Terra und die gesamte Milchstraße bedrohte. Die Milchstraße, die derzeit Phariske-Erigon hieß.

Doch die Schwierigkeiten schienen dieselben zu sein.

»Schon wieder!«

»Wie bitte?« Perry Rhodan drehte sich irritiert beiseite. Gucky stand neben ihm und ließ seinen breiten Schwanz nervös auf dem Boden der Zentrale aufklopfen. »Ich hatte eine dieser ... Beobachtungen. Gedanken von Lebewesen, wie es sie auf der JULES VERNE nicht geben dürfte.«

»Ein bisschen präziser, bitte.« Perry musterte den Mausbiber von oben bis unten. Nach wie vor wirkte der Ilt geschwächt. Sein sonst so glattes Fell war durcheinandergeraten. Das meist etwas hochstehende Brusthaarbüschel glänzte fettig. »Ich sehe ... Schnelligkeit. Fantastische Refl exe, die sich auch in den Gedanken ausdrücken. Wildheit, durch Disziplin gezügelt. Wissen um modernste Technik, die in anderen Bahnen als die unsere verläuft.«

»Das ist nach wie vor sehr vage. Du könntest einen Ertruser aufgespürt haben, der sich mit einem abstrakten mathematischen Theorem beschäftigt.« »Ertruser hinterlassen keine Gedankenbilder von schleichenden Gestalten«, erwiderte Gucky. »Solche, die irdischen Panthern ähneln.« Verärgert schlug sich der Mausbiber mit der Faust in die andere, offene Hand. »Ich hatte lediglich ein paar Augenblicke. Zu wenig, um den Kontakt räumlich festzulegen.« Er schüttelte seinen Leib, als litte er unter einem Fieberschub.

»Vielleicht war’s der Traum irgendeines Besatzungsmitglieds. Der Nahrungswunsch eines Epsalers, der in nächtlichen Illusionen einer Raubkatze nacheilt.«

»Du vertraust meinem Urteilsvermögen nicht!« Gucky stampfte ärgerlich mit einem seiner Plattfüße auf. »Denkst du denn, ich sei so geschwächt, dass ich Traum- von Wachgedanken nicht unterscheiden könnte? Ich hatte diese Bilder bereits auf Oaghonyr; ich weiß, dass ich mich nicht irre!«

»Mag ja sein; aber was soll ich unternehmen? Sollen Suchkommandos durch die JULES VERNE hinter deinen Gespenstern herjagen? NEMO sagt, dass alles in Ordnung sei. Auch die Emotionauten können keine Unregelmäßigkeit entdecken.« Bevor der Mausbiber seine etwas barschen Worte in die falsche Kehle bekam, fuhr Rhodan fort: »Tut mir leid, Kleiner; ich hab’s nicht so gemeint. Mir gehen zurzeit andere Dinge durch den Kopf. Wir müssen uns um das Vordergründige kümmern.

Um die Instandsetzungsarbeiten am Schiff.«

Der Unsterbliche lächelte müde. »Lass deine Sinne weiterhin offen. Sobald du etwas hörst, gibst du Alarm. Darüber hinaus lasse ich eine Hundertschaft Suchroboter ausschwärmen, wie wir sie bei Bodeneinsätzen verwenden. Sie sollen beim geringsten Zeichen von Verdacht eine Meldung an die Zentrale weitergeben. Einverstanden? «

Gucky nickte und hielt dabei den Mund verschlossen. Der Nagezahn lugte nur ein kurzes Stückchen hervor, als deutliches Zeichen seiner Unzufriedenheit. Wenn es nach ihm ginge, so wurde deutlich, hätte er die Besatzung angewiesen, alles stehen und liegen zu lassen, um sich auf die Suche nach den Unbekannten zu machen. »In Ordnung, Chef«, piepste er – und zeigte plötzlich doch ein Grinsen. »Wär’ dein Name Reginald Bull, hätte ich dich für deinen rüden Ton eine Ehrenrunde durch die Zentrale fl iegen lassen.«

»Ich bin kein Bully, der sich das gefallen lässt.« Rhodan hatte keine Lust auf Albereien. »Achterbahn und Loopings sind nicht ganz meine Domäne. Das überlasse ich euch beiden.« Er drehte sich zu seinem Pult zurück und umgab sich erneut mit einer Vielzahl an Holografi en, die ihm Informationen aus allen Teilen des Schiffs vermittelten.

Die JULES VERNE in all ihrer Komplexität bedurfte seiner ungeteilten Aufmerksamkeit. Obwohl ihn, wie er sich eingestehen musste, Guckys Bericht durchaus irritierte.



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