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Proto-Negasphäre (Band Nummer 2432)
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Proto-Negasphäre (Band Nummer 2432)
von: Hubert Haensel
Pabel-Moewig Verlag, 2008
 
Format: PDF, PDF
geeignet für: PC, MAC, Laptop Online-Lesen



Print-Preis:    €  1,85  
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Kapitelübersicht
Kurzinformation
Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
Blick ins Buch
Fragen zum eBook?
50 Seiten
Download: 940 KB
ISBN: PR2432BOOK
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Leseprobe

2. (S. 8)

Lanz Ahakins Sessel war verwaist, und von den seitlichen Plätzen für Funk und Navigation waren lediglich zwei besetzt. Die Nachtschicht hatte begonnen, der 4. Dezember relativer Bordzeit neigte sich dem Ende zu.

Saaroon blickte Mondra entgegen, als sie das COMMAND-Podest betrat. Mit einer knappen Kopfbewegung schüttelte der Posbi das schulterlan-ge weißblonde Haar zurück. Seine dunkelbraunen Kunstaugen schienen wissbegierig zu funkeln.

»Keine besonderen Vorkommnisse während deiner Abwesenheit, Mondra!«, meldete er.

»Absolut keine?«

»Falls du die Meldungen der Beiboote im Detail hören willst, schlage ich deren Kodebezeichnung als Staffelkriterium vor. Die JV-1-K1, Eigenname TAKO KAKUTA, Kommandantin Oberstleutnant Asrid Sethmaer, sucht mit zwei weiteren Korvetten die errechnete Position der TAROSHI zum fraglichen Zeitpunkt ab.«

»Fraglich?«

»Ausgehend von der Erklärung des Schohaaken, Perry Rhodan hätte das Flaggschiff der Generalin eine halbe Stunde zuvor verlassen.«

»Ich vermute, es gibt keine Erkenntnisse.«

»Keine, leider! Die JV-1-K4, RALF MARTEN, fl iegt im Verbund mit vier weiteren Korvetten, der ANDRÉ NOIR, der SON OKURA, der ...«

»Verschone mich mit dieser Buchhaltermentalität! Welchen Suchbereich haben die Schiffe?«

»Sie folgen dem Kurs der Generalin Richtung PFORTE.«

»Ebenfalls ohne Ergebnisse?«

»So ist es. Bislang jedenfalls ...«

»Mehr will ich gar nicht hören.«

»Ich verstehe, Mondra. Du warst mit Perry Rhodan vereint; ich meine, du bist ihm menschlich sehr nahe gewesen. Empfi ndest du sein Verschwinden als großen Verlust?«

Diamond schnappte nach Luft. Für einen Moment blickte sie den Posbi ungläubig an.

»Es lag mir fern, dir zu nahe zu treten«, wiegelte er ab. »Ohnehin bin ich überzeugt, dass jeder an Bord das Fehlen des Residenten als unersetzlichen Verlust betrachtet, doch das bezieht sich primär auf unsere Mission. Deine Gefühle haben eine andere Grundlage, sie ergeben sich aus dem menschlichen Zusammenleben heraus.«

»Das braucht dich nicht zu interessieren.«

»Trotzdem«, widersprach der Posbi, ohne zu registrieren, dass er von einem Fettnäpfchen zielstrebig in das nächste tappte. »Das gehört zu meinem vollständigen Erfassen menschlicher Emotionen. Gerade in Extremsituationen ...«

»Es ist genug, Major Saaroon!«, fuhr der junge Korporal an der Funkstation auf. »Solche Fragen sollte nicht einmal ein Posbi stellen.«

Was immer der Roboter antwortete, Mondra Diamond und der Funker achteten nicht mehr darauf, denn der Distanzalarm gellte durch das Schiff. Mehrere Raumschiffe waren im Innenbereich der PFORTE materialisiert. Noch gab es keine Identifi kation. Und der Zustrom von Masse hielt an, mit jeder Sekunde drangen weitere große Einheiten in den Hyperkokon ein.

»Volle Gefechtsbereitschaft!«, ordnete Mondra an. »Die Beiboote sollen wieder einschleusen! Wenn die Besatzungen in den letzten Stunden nicht fündig geworden sind ...
dann wird sich daran wohl nichts mehr ändern.«



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