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Die letzten vierzig (Band Nummer 2441)
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Die letzten vierzig (Band Nummer 2441)
von: Leo Lukas
Pabel-Moewig Verlag, 2008
 
Format: PDF, EPUB, PDF
geeignet für: PC, MAC, Laptop  Bookeen CyBook Gen3 Rev: 1.9, Bookeen CyBook Opus, COOL-ER eReader, Hanvon N518, Inves-Book 600, Sony Reader PRS-300, Sony Reader PRS-505, -600, -700 Online-Lesen



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Kurzinformation
Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
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Fragen zum eBook?
48 Seiten
Download: 1266 KB
ISBN: PR2441BOOK
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Leseprobe

3. Vierzig Überlebende (S. 14-15)

Der Raumhafen lag zwischen der Neustadt von Tablo Guz und dem Elysischen Dorf, welches das bombastische Stadion einschloss.

Dort wurde rund um die Uhr gearbeitet, seit vielen Großmond-Zyklen.

Alles, dachte Davam-Düür bitter, was die Stadt, der Planet und das Sonnensys-tem an Wirtschaftsleistung erbringen, fl ießt dorthin, wird am Altar der fi xen Idee des Eparchen geopfert, die tollsten Wettspiele aller Zeiten auszurichten.

Sie zwang sich, ihre Konzentration dem Hier und Jetzt zu widmen. Obwohl es noch zu früh für den Landeanfl ug war, wandte sie die Sehschwingen dem von orangefarbenen Wolken verhangenen Himmel zu.

Ein Schiff war im Cricker-System materialisiert, ein uralter, havarierter Transitions- Raumer, und hatte versucht, die längst aufgelöste Hafenkontrolle anzufunken. Mit aller Selbstverständlichkeit des Universums und mit seit Jahren ungültigen Kodes, als wisse man nicht das Geringste von der Machtübernahme TRAITORS, die nicht bloß im Sektor Vallataum erfolgt war, sondern in der gesamten, dem Untergang geweihten Galaxis Hangay. »Interessant«, hatte Lyngiffer Xath die Meldung kommentiert. »Mal was anderes in der Sternenprovinz.«

irgendwann aus purer Langeweile in die Laune verfallen, gegen ihn zu intrigieren oder ihn zumindest beim Oberkommando anzuschwärzen.

Darum ergriff er mit Freuden die Gelegenheit, ihrer Neugier ein Betätigungsfeld zu verschaffen. Außerdem wollte er wahrscheinlich selbst gern herausfi nden, wie es möglich war, dass ein Raumschiff auf den Plan transitieren konnte, das anscheinend nichts von der Terminalen Kolonne wusste.

Er schickte der Einheit, die sich als ONDRUFU identifi zierte, einen der beiden Traitanks entgegen, die mit ihrer unüberwindlichen militärischen Schlagkraft das System kontrollierten, jede Aufl ehnung gnadenlos ahndeten und jedes von Lyngiffers Worten zum Gesetz erhoben.

Außerdem ließ er eine Funknachricht senden, die eine Kurzfassung der TRAITORDirektive enthielt.

*

Sämtliche Planeten, Stützpunkte und Raumschiffe der Völker Hangays stehen ab sofort unter dem Kommando der Terminalen Kolonne TRAITOR.

Ab sofort ist den Völkern Hangays untersagt, Rohstoffe über den aktuellen Bedarf hinaus abzubauen oder in unbilliger Weise zu verbrauchen.

Oder Ressourcen-Verlegungen in großem Maßstab zu unternehmen.

Oder Krieg zu führen.

Oder Einrichtungen der Infrastruktur zu beschädigen beziehungsweise durch Untätigkeit zuzulassen, dass diese beschädigt werden oder verfallen.

Oder ohne Genehmigung von Angehörigen der Terminalen Kolonne TRAITOR Raumschiffe zu bewegen.

Jegliche Kolonnen-Einheit, jegliches Kolonnen-Mitglied ist ab sofort gegenüber allen Völkern, Regierungen und Individuen Hangays zur Weisung berechtigt. Zuwiderhandlung wird bestraft.

*

Die ONDRUFU war aufgrund der Bauweise und Signatur eindeutig als Einheit der Attavennok erkenntlich. Ihr Funker behauptete, die Heimat des Schiffs sei das Drillock- System.

Deshalb hatte Lyngiffer Xath die Bürgermeisterin in die Sache hineingezogen. Denn die 33 Lichtjahre entfernte Sonne Drillock existierte zwar und ihre in der lebensfreundlichen Zone gelegenen Planeten sowie deren Monde waren tatsächlich über Jahrzehntausende hinweg von Attavennok besiedelt gewesen. Aber die gesamte Sternenregion Ufusdhea, zu der Drillock gehörte, war schon vor Monaten von einem Entropischen Zyklon entvölkert worden!

»Ominös. Wir hoffen doch sehr«, hatte Lyngiffer gesäuselt, »dass Uns hier kein Störfaktor für die morgige Eröffnung der Elysischen Spiele erwächst. Sei also bitte so gut, allerwerteste Meisterin deiner Bürgerchen, und nimm deine unter derart befremdlichen Umständen aufgetauchten Volksgenossen in Augenschein. Falls sie Schwierigkeiten machen, gib Uns Bescheid.«



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