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Der zweite Dantyren (Band Nummer 2458)
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Der zweite Dantyren (Band Nummer 2458)
von: Leo Lukas
Pabel-Moewig Verlag, 2008
 
Format: PDF, EPUB
geeignet für: PC, MAC, Laptop  Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9, Bookeen CyBook Opus, COOL-ER eReader, Hanvon N518, Inves-Book 600, Sony Reader PRS-300, Sony Reader PRS-505, -600, -700



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Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
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56 Seiten
Download: 1180 KB
ISBN: PR2458BOOK
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Leseprobe

4. Konjunktive (S. 28-29)

In seinem drei Decks tiefer gelegenen Versteck starrte Roi Danton angespannt auf den Monitor. Mit zusammengepressten Lippen verfolgte er das Geschehen in der Hauptzentrale. Auf die Rolle des Zuschauers reduziert zu sein, schmeckte ihm gar nicht. Doch er musste sich gedulden und weiter passiv verhalten.

Unzweifelhaft hätte der Versuch, den Dual und seine schwer bewaffnete Eskorte zu überwältigen, ein Blutbad nach sich gezogen. Wahrscheinlich hätten die Terraner und die – gleich Roi derzeit verborgenen – Mikro-Bestien schlussendlich die Oberhand gewonnen. Aber sicher nicht, bevor durch Dantyren oder einen seiner Begleiter per Funk Großalarm im ganzen Sektor ausgelöst worden wäre.

Eine Traitank-Besatzung attackierte einen Dualen Kapitän ... Das war ein so unerhörtes, skandalöses Ereignis, dass sich die Nachricht davon in Windeseile verbreitet hätte, weit über das Olüef-System hinaus.

Unmöglich, eine solche Tat noch rechtzeitig zu vertuschen! Selbst wenn Roi blitzschnell Dantyrens Platz eingenommen und beispielsweise behauptet hätte, es habe sich nur um eine besonders realistisch inszenierte Übung gehandelt, wäre es unweigerlich zu einer Untersuchung des Vorfalls gekommen.

Auch ein Moloch wie TRAITOR ließ 32 unter dubiosen Umständen ums Leben gekommene Elite-Soldaten nicht einfach so auf sich beruhen, schon gar nicht, wenn ein Dual beteiligt war. Die Aufmerksamkeit der Kolonnen-Oberen auf Liforno, Dantyren und Regis- tereinheit 1.199.188 zu lenken, wollten Roi und seine Mannschaft jedoch unbedingt vermeiden.

Nein, so ging es nicht. Sie durften nicht übereilt zugreifen. Die Katze wäre aus dem Sack und nie wieder einzufangen, somit all ihre Vorbereitungen vergebens gewesen. Umgekehrt mussten sie natürlich sofort losschlagen, falls ihre Scharade aufflog. Dann zählte jede Sekunde.

Die Finger von Rois rechter Hand ruhten auf der Konsole, unmittelbar neben einem fetten, pilzförmigen, knallroten Knopf, dessen Sicherheits-Abdeckung zurückgeklappt war. Ein Schlag darauf genügte, um ein mittleres Inferno zu entfesseln. Denn selbstverständlich lagen Senego Trainz und seine Armee nicht Däumchen drehend in den Ruhekuhlen ihrer Quartiere, sondern einsatzbereit auf der Lauer. Roi hoffte inständig, dass keine der Mikro-Bestien die Nerven verlor ...



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