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Die wunderbare Welt der Rosie Duncan - Roman

von: Miranda Dickinson

Heyne, 2011

ISBN: 9783641064655 , 464 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 7,99 EUR

Exemplaranzahl:


  • 101 Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch (Haufe Erste Hilfe Ratgeber, Band 4260)
    Menschenkenntnis (Haufe Taschenguide)
    SGB II Grundsicherung für Arbeitsuchende. Haufe Recht Kommentar (Band 4713 - Kommentar zum SGB II)
    Lohn- und Gehaltsabrechnung Kompaktwissen, schnell und einfach. Haufe Schulungsunterlagen - Kompaktwissen - schnell und einfach
    The Pack Concept - The simple truth about living with dogs
    Clicker Training for Clever Cats - Learning can be fun!
    Schweinehunde - Kriminalroman
    Trick School for Dogs - Fun games to challenge and bond
  • Your First Foal - Horse breeding for beginners
    The Invisible Link to Your Dog - A new way of achiveing harmony between dogs and humans
    Trick Training for Cats - Smart fun with the clicker
    Snooping Around! - Train your dog to be an expert sniffer
    Vampirseele - Black Dagger 15 - Roman
    Der Todeskünstler - 2. Fall für Smoky Barrett - Thriller
    Perfekte Geschäftsbriefe und E-Mails
    Moderation - Effiziente Besprechungen und Projektmeetings (Haufe Praxisratgeber)
 

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Die wunderbare Welt der Rosie Duncan - Roman


 

11 (S. 147-148)

Nate kam nun tatsächlich regelmäßig vorbei. Und seit der Herbst Manhattan fest in seinem farbenfrohen Griff hatte, stattete er meinem Laden praktisch jede Woche einen Besuch ab – meistens am Donnerstagnachmittag, wenn er sich unbemerkt aus dem Büro fortstehlen konnte –, und unsere Freundschaft schien mit jedem Gespräch prächtiger zu gedeihen. Ich mochte Nate. Ich mochte ihn wirklich. Mir gefiel seine unbeschwerte Art, mit der er so mühelos durchs Leben kam, und mir gefiel der Respekt, den er vor mir und meinem Beruf hatte. Nichts schien ihm besser zu gefallen, als sich bei Kowalski’s einen Becher von Old Faithfuls Bestem zu gönnen und mir und meinem Team bei der Arbeit auf die Finger zu schauen. Im Laufe der Wochen ertappte ich mich immer öfter dabei, dass ich mich auf seine Besuche schon Tage vorher freute.

Es versprach der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zu werden: die unverbesserliche Optimistin und der (zugegebenermaßen glückliche) Pessimist, die sich bei Kowalski’s, Ecke West 68th und Columbus, inmitten von Blumen bei einer guten Tasse Kaffee über Gott und die Welt unterhielten. Eines Donnerstags Mitte Oktober kündigte das Bimmeln des kleinen Glöckchens über der Tür schon kurz nach der Mittagszeit Nates Besuch an. Nach zwei Monaten hatte sein plötzliches Auftauchen immerhin nicht mehr ganz so verheerende Auswirkungen auf meinen Pulsschlag wie noch am Anfang.

»Das ist aber eine Überraschung«, meinte ich, während ich einen großen Strauß gemischter Blumen einwickelte, der von Mrs Katzinger bereits ungeduldig erwartet wurde. Mrs Katzinger war Mitglied der episkopalischen Gemeinde und besorgte jede Woche Blumen für die Kirche, die zwei Blocks südlich von Kowalski’s lag. »Und ich dachte, in der Verlagsbranche würde einem nichts geschenkt?« »So ist es«, grinste Nate, und seine schokoladenbraunen Augen funkelten so übermütig wie die eines kleinen Jungen, der die Schule schwänzt. »Deshalb sollte man auch beizeiten kleine Fluchten einplanen.

Heute beispielsweise – nur falls es dich interessiert – bist du ein pensionierter Geschichtsprofessor, den ich gern unter Vertrag nehmen würde. Du hast mir nämlich ein äußerst faszinierendes Manuskript über englische Industrielle des späten achtzehnten Jahrhunderts zugeschickt, von dem ich kaum noch die Finger lassen konnte.« Ich überhörte die zweideutige Bemerkung geflissentlich und gab mich betont gelassen. Mrs Katzinger jedoch hob sichtlich amüsiert die Brauen und zwinkerte mir verschwörerisch zu.