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Mehrfachqualifikationen - Sprungbrett oder Umweg?

Mehrfachqualifikationen - Sprungbrett oder Umweg?

von: Anke Hammen

Rainer Hampp Verlag, 2011

ISBN: 9783866187580, 229 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 24,80 EUR



  • Das GIMP 2.8-Buch
    Tal des Schweigens - Walliser Geschichten über Parteifilz, Kirche, Medien und Justiz
    Angst - Psychologische Kurzgeschichten 'Gefangen' und 'Stimmen, die trotz der Trennung eine Einheit bilden...
    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord - Kriminalroman
    Anna C. - Chronik einer mörderischen Karriere
    Jamira 1 - Flucht
    Jamira - Die Prohezeiung
    Hugo, eine schöne Zeit neigt sich dem Ende - Hundegeschichte
  • Autogramm von Santa Clause : Weihnachtsgeschichte
    Das astrologische Jahr 2013 (20.03.2013 - 19.03.2014) und seine Hintergrundenergien - Risiken und Chancen einer Zeit
    Hellersdorfer Perle - Roman
    Ich war einmal
    Minutenwissen für den Mann von Welt
    Der Löwe und die Sünderin
    Der Hexer 01 - Auf der Spur des Hexers. Roman
    Unterstützte Kommunikation
 

Mehr zum Inhalt

Mehrfachqualifikationen - Sprungbrett oder Umweg?


 

Diese Arbeit beschäftigt sich vor allem mit zwei Fragestellungen: Erstens, wer unternimmt nach Abschluss des Abiturs in Deutschland eine Mehrfachqualifikation? Zweitens, welche Konsequenzen hat eine Mehrfachqualifikation auf das Einkommen und die Arbeitszufriedenheit? Die empirische Analyse der Datenbasis „BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung 2006“ zeigt, dass die Gruppe der Mehrfachqualifizierten zunächst eine Positivselektion aus der Gesamtbevölkerung darstellt, da – wie von der Humankapitaltheorie prognostiziert – vor allem Personen mit hohem Leistungsniveau und ausgeprägtem Karrierestreben mehrere Bildungsschritte unternehmen. Jedoch lassen sich keine positiven Einkommenseffekte einer Mehrfachqualifikation nachweisen. Findet zwischen den einzelnen Bildungsschritten ein Fachwechsel statt, kann es sogar zu negativen Einkommenseffekten im Vergleich zur Einfachqualifikation kommen. Zudem weisen Mehrfachqualifizierte keine höhere Arbeitszufriedenheit auf. Vor allem mehrfachqualifizierte Männer sind signifikant unzufriedener mit ihrem Einkommen als ihre Kollegen mit nur einer Berufsbildung. Ein Fachwechsel im Rahmen der Bildungskarriere geht für Männer zusätzlich mit einer geringeren Zufriedenheit mit der inhaltlichen Verwertbarkeit der Berufsbildung einher. Die Ergebnisse legen nahe, dass am Arbeitsmarkt geradlinige Karrierewege gefordert werden. Vorgelagerte Berufsbildungen – vor allem solche in einem anderen Fachgebiet – werden hingegen eher als Umweg empfunden und sowohl von Arbeitgebern als auch von den Betroffenen selbst negativ bewertet.