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Bühling´s Anatomie - Das Open Access-Repetitorium zur Makroskopischen und Mikroskopischen Anatomie

Bühling´s Anatomie - Das Open Access-Repetitorium zur Makroskopischen und Mikroskopischen Anatomie

von: Kai Joachim Bühling (Hrsg.)

akademos Wissenschaftsverlag, 2011

ISBN: 9783934410640 , 207 Seiten

6. Auflage

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 7,99 EUR

Exemplaranzahl:


  • Muster der Verführung - Wie Sie die Frauen, die Sie begehren, verführen
    Die Entfaltung des Eros - In 66 Tagen unwiderstehlich werden.
    Kurzgeschichten schreiben
    Der Derbysieger - Roman
    Interpretation. Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers - Reclam Interpretation
    Die blaue Hand - Roman
    A.S. der Unsichtbare - Roman
    Natürliche Penisvergrößerung - 5 Zentimeter in 5 Wochen - ohne Hilfsmittel
  • Magic Moves. Das Geheimnis der natürlichen Beweglichkeit

     

     

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Bühling´s Anatomie - Das Open Access-Repetitorium zur Makroskopischen und Mikroskopischen Anatomie


 

A Binde- und Stützgewebe (S. 172)

Die Binde- und Stützgewebe dienen dem Zusammenhalt der Organe. Gleichzeitig ermöglichen sie einen (Nähr)Stoffaustausch innerhalb der Organe bzw. zwischen den Organen und dem Blut. Entscheidende Komponenten sind die eigentlichen Bindegewebszellen, die interzellulären Proteoglykane und weitere spezifische, faserartige Substanzen, die sich zwischen den Zellen befinden und dem Bindegewebe die eigentlich Konsistenz verleihen. Man unterscheidet kollagen, retikuläre und elastische Fasern und dementsprechend kollagenes, retikuläres und elastisches Bindegewebe. Das embryonale Bindegewebe stellt eine Sonderform dar; die Interzellularsubstanz ist nicht faserig sondern gallertartig.

Weiterer wichtiger Baustein des menschlichen Körpers ist der Knochen. Er ermöglicht erst die Fortbewegung des Individuums, das ohne ihn haltlos über den Boden robben müßte. Knorpelgewebe stellt hinsichtlich der Stabilität ein Kompromiß dar; es ist zwar wesentlich biegungs-elastischer und reibungsfester als Knochen, weist aber auch nicht seine Stabilität auf. Dementsprechend findet der Knorpel seinen Platz als Verbindungsstück zwischen zwei Knochen (z.B. Symphyse) oder er wird in Organe eingebaut, bei denen zwar eine gewisse Stabilität erreicht werden, die Gefahr des Abbrechens aber vermieden werden soll (z.B. Ohr).

Bindegewebe
embryonales Bindegewebe - gallertartige Substanz, viel Interzellularsubstanz; Färbungen: Methylenblau-Azur; Vorkommen: WARTHON'sche Sulze (Nabelschnur) kollagenes Bindegewebe - Zugfestigkeit, lockeres kollagenes Bindegewebe: gitter-, netz-, geflechtartige Faserzüge, straffes kollagenes Bindegewebe: geflechtartig oder parallel angeordnete Faserzüge (enthält immer auch elastische Fasern); Färbungen: H.E., VAN GIESON, Azan;
Vorkommen: Faszien, Ligamenta, Cornea, Sclera, Unterhautbindegewebe oder Sehnen

retikuläres Bindegewebe - Biegungselastizität, netzartiger Aufbau; Färbungen: Azan, Versilberung;
Vorkommen: Leber, Niere, Lymphknoten, Milz und Knochenmark
elastisches Bindegewebe - Dehnungselastizität; Färbungen: Elastika (=Resorcin-Fuchsin); Vorkommen: Aorta, Lunge, Lig. flava und Lig. nuchea

Fettgewebe - durch Präparation entstandene Löcher; Färbung: Sudanrot; Vorkommen: in vielen Organen, Drüsen und Bindegewebe