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Die Sicherheitsgesellschaft - Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert

Die Sicherheitsgesellschaft - Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert

von: Tobias Singeinstein, Peer Stolle

VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV), 2008

ISBN: 9783531908649, 181 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 19,90 EUR

  • Die Eigenlogik der Städte - Neue Wege für die Stadtforschung ( Interdisziplinäre Stadtforschung, Band 1)
    Posttraditionale Gemeinschaften - Theoretische und ethnografische Erkundungen
    Jugendliche im Abseits - Zur Situation in französischen und deutschen marginalisierten Stadtquartieren
    Prävention in der Kinder- und Jugendhilfe - Annäherung an eine Zauberformel
    Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird
    Handbuch Soziologische Theorien
    Sozialer Ausschluss und Soziale Arbeit
    Wach- & Schließgesellschaft Deutschland - Sicherheitsmentalitäten der Spätmoderne
  • Das Soziale gestalten
    Quartiersforschung - Zwischen Theorie und Praxis
    Empirische Sozialforschung für die Soziale Arbeit. Eine Einführung

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Die Sicherheitsgesellschaft - Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert


 

Soziale Kontrolle verändert sich in hohem Tempo. „Online-Durchsuchungen“ von Computern, Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten, Videoüberwachung sowie steigende Gefangenenzahlen und Verschärfung des Jugendstrafrechts sind nur einige Beispiele hierfür, die in der tagespolitischen Diskussion scheinbar unabhängig nebeneinander stehen. Tatsächlich sind sie jedoch Ausdruck eines grundlegendenWandels sozialer Kontrolle und des gesellschaftlichen Verständnisses von Sicherheit.

Das Buch stellt diesen Wandel dar und interpretiert ihn als Herausbildung einer neuen Formation sozialer Kontrolle, die mit Techniken der Selbstführung, der Kontrolle und des Ausschlusses arbeitet. Diese Entwicklung wird vordem Hintergrund der ökonomischen, soziokulturellen und diskursiven Umbrüche der vergangenen Jahre analysiert, die die Grundlage dafür bilden, dass Staat und Gesellschaft Kriminalität und Abweichung heute anders verstehen und anders darauf reagieren. Hiervon ausgehend werden im Anschluss Grundzüge einer Kritik skizziert und ein Ausblick auf Alternativen gegeben.„[...] eine dichte Zusammenstellung von Grundzügen und Entwicklungslinien spätmo-derner Sicherheitsarchitekturen [...]“Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 2006, S. 750„Empfehlenswert für Leser aus dem Bereich des Strafrechts, der Kriminologie, Sozio-logie und Politik, die ihren Horizont um eine kritische Perspektive erweitern wollen.“Neue Kriminalpolitik 2006, S. 159