dummies
 
 

Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur ebooks mit Firmenlizenz anzeigen:

 

Währungsmanagement im international ausgerichteten Mittelstand - Analyse, Quantifizierung und Steuerung

von: D. Nagel

Diplomica Verlag GmbH, 2010

ISBN: 9783836648226 , 81 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: frei

Windows PC,Mac OSX,Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 12,99 EUR

Exemplaranzahl:  Preisstaffel

Für Firmen: Nutzung über Internet und Intranet (ab 2 Exemplaren) freigegeben

Derzeit können über den Shop maximal 500 Exemplare bestellt werden. Benötigen Sie mehr Exemplare, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


  • Internationalisierung von Banken - Millionengrab oder Erfolgsstory? - Markteintrittsstrategien und Marktbearbeitung auf dem Prüfstand
    Markenpiraterie und Globalisierung - Die zunehmende Bedeutung des Markenschutzes
    Steuerung und Reduktion operationeller Risiken im Bankensektor
    Lebenszyklusorientierte Personalentwicklung in Zeiten des demografischen Wandels
    Employer Branding - Strategie für die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in KMU
    Risk Management in the Air Cargo Industry - Revenue Management, Capacity Options and Financial Intermediation
    CSR Berichterstattung am Limit? Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen in Zeiten der Finanzkrise am Beispiel der Allianz Gruppe
    Mythos in der Postmoderne - Christoph Ransmayrs Die letzte Welt
  • Europa nach dem Verlust des Absoluten - Existenzielle Identitätssuche in der europäischen Literatur um 1900
    ´´Corazón tan blanco´´ von Javier Marías zwischen Trivial- und Hochkultur - Eine rezeptionstheoretische Studie über die Konstituierung eines Textes im Koordinatensystem der feuilletonistischen Literarturkritik
    que(e)r gelesen - junge Literatur aus Taiwan - Ji Dawei, sein Erzählungsband ?Welt der Sinne? und die Kurzgeschichte ?Die Rituale?
    Die polnische Dichterin Maria Pawlikowska-Jasnorzewska - Hauptmotive in ihrer Lyrik
    Die Befreiung der Bücher - Zur Bedeutung der Dezemberrevolution von 1989 für die rumänische Literatur
    Geniale Mörder - Süskinds ´´Parfum´´ und Hoffmanns ´´Fräulein von Scuderi´´ im Vergleich
    Green Fashion - Ökologische Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie
    Das Nachhaltigkeits-Konzept in deutschen Unternehmen - Modetrend oder Notwendigkeit?
 

Mehr zum Inhalt

Währungsmanagement im international ausgerichteten Mittelstand - Analyse, Quantifizierung und Steuerung


 

Der Kollaps des Bretton/Woods-Systems fester Wechselkurse im Jahr 1973 bedeutete für alle Unternehmen, die Geschäfte in Fremdwährungsländern tätigten, eine unumgängliche Konfrontation mit der Problematik des Währungsmanagements. Deutschland war im Jahr 2008 weltweit der größte Warenexporteur mit einem Exportvolumen von 994,9 Milliarden Euro und Import von 818,6 Milliarden Euro. Diese Zahlen untermauern die Bedeutung des Außenhandels für Deutschland. Zugleich wird deutlich, dass der überwiegende Anteil aller Unternehmen von Währungsrisiken bedroht ist. In Anbetracht der ökonomischen Bedeutung für die BRD handelt es sich dabei vor allem um kleine und mittelständische Unternehmen. Die Einführung des Euros als alleiniges Zahlungsmittel des Euro-Währungsraumes führte zwar zur Verringerung der Währungsrisiken insgesamt, konnte aber angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs und der permanenten Expansion länderübergreifender Handelsbeziehungen nicht zur Lösung dieser Problematik beitragen. Gründe dafür sind die überwiegende Dominanz des US-Dollars als Leitwährung im internationalen Handel und die starke Volatilität des US-Dollars und des Yen an sich. Hinzu kommt der starke Euro, der das Exportgeschäft gerade im nordamerikanischen Raum erschwert.
Insgesamt kann man festhalten, dass trotz des Einsatzes hochmoderner und zunehmend komplexer Absicherungsinstrumente selbst Global Player es bis jetzt nicht geschafft haben einen hinnehmbaren Schutz vor Währungsrisiken aufzubauen. BMW verlor beispielsweise im Jahr 2004 währungsbedingt knapp 900 Millionen Euro und konnte bis 2007 den jährlichen Verlust lediglich auf 515 Millionen Euro reduzieren.
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen neigen in der unternehmerischen Praxis oft entweder zur Vernachlässigung oder zumindest zur einseitigen Risikobetrachtung, wobei speziell das Wechselkursrisiko im Vordergrund steht und Transfer-, Konvertierungs- und Währungseventualrisiken außer Acht gelassen werden. Im Jahr 2007 belief sich der Bestand an offenen Forderungen im Mittelstand auf 270 Milliarden Euro und stellte zeitgleich für viele dieser Unternehmen eine Insolvenzgefahr dar.
Das Ziel dieser Studie besteht neben einer detaillierten Darstellung des Währungsmanagements als Prozess insbesondere in der kontroversen Betrachtung von Absicherungsinstrumenten sowie ihrer Zuverlässigkeit im Zusammenhang mit der aktuellen Wirtschaftskrise. Ergänzt wird dieses durch eine ausführliche Diskussion der Problematik von Wechselkursprognosen, die mit zunehmender Volatilität zum Glücksspiel degradiert.